
1. Eckdaten
Titel: Mediterra: Rezepte von den Inseln und Küsten des Mittelmeers (hier engl. Originalausgabe: Mediterra – Recipes from the islands and shores of the Mediterranean)
Autor: Ben Tish
Verlag: Dorling Kindersley Verlag (engl. Ausgabe Harper Collins)
Erscheinungsjahr: 31. März 2025 (deutsche Ausgabe), engl. Ausgabe 2024
2. Inhalt und Konzept
• Beschreibung des Konzepts: Ben Tish bleibt in seinem dritten Buch (nach „Moorish“ (von 2019, bislang nur auf Englisch erschienen – schade!) und „Sicilia“ (2024 auf Deutsch im Christian Verlag erschienen) seiner liebsten Küche treu, der mediterranen. Und zwar in ganzer Breite – viele Anrainerstaaten und Inseln deckt das Buch ab. Dabei präsentiert er 140 authentische Rezepte, die dennoch einfach und schnell nachzukochen sind.
• Besonderheiten des Buches: Das Buch bietet eine vielfältige Sammlung von Rezepten aus 17 Ländern und Inseln der Mittelmeerregion. Es legt Wert auf einfache, moderne Gerichte, von denen die allermeisten mit geringem Aufwand zubereitet werden können und typische Zutaten der Länderküchen auf den Tisch bringen. Einige Rezepte sind etwas anspruchsvoller – „perfekt für das Wochenende“ und ein „Essen mit Freunden“, wie Tish in seiner Einleitung. (S. 15) schreibt.
• Struktur des Buches:
Das Buch beginnt mit einer Einleitung, in der Tish kurz, aber sehr lebendig und anschaulich seinen Werdegang vom Koch in den französisch geprägten Sterneküchen Londons hin zur saisonalen und einfacheren mediterranen Küche des gehobenen italienischen Restaurants „Al Duca“ beschreibt und damit die Ursprünge seiner Leidenschaft für die Küchen des Mittelmeeres aufzeigt. Wenige einfache und gute Zutaten in den Mittelpunkt zu stellen, zieht sich wie ein roter Faden durch seine Rezepte. Ausgehend von der italienischen Küche entdeckte er nach und nach, nach weiteren Restaurantwechseln, die Küchen des Mittelmeeres und reiste viel, um sich neue Inspirationen zu holen und gute Zutaten zu finden. Dabei beschreibt er, wie er über die Märkte und Bars in den Mittelmeerländern neue Zugänge zu Gerichten gefunden hat – Street Food und das Kochen und Grillen über dem offenen Feuer, das er besonders in Spanien schätzen gelernt hat, haben ihn sehr geprägt.
Gerade die Vielfalt der Einflüsse prägt die Mittelmeerregion – die Vermischung der ganz unterschiedlichen Volksgruppen und Religionen durch Kriege und Handel in der Geschichte, die arabischen und europäischen Anteile, all das bereichert die mediterrane Küche aus seiner Sicht sehr und macht sie einzigartig und er hat daraus Ideen für die Speisekarten seiner eigenen Restaurants in London mitgenommen. Derzeit betreibt er ein Restaurant in Notting Hill und was er dort serviert, trifft auch auf die Gerichte aus „Mediterra“ zu: von den Reisen inspirierte „neue Kreationen und mit einem Twist versehene alte Klassiker. Lebendig, köstlich, einfach und gesellig.“ (S. 13). Das gemeinsame Tafeln – der lebhafte Austausch am Esstisch, der gemeinsame Genuss guten Essens mit Freunden und Familien – sind ihm wichtig und machen Lebensqualität für ihn aus. Auch das spürt man bei jedem Rezept im Buch – dieser Anspruch hat die Rezeptauswahl mit bestimmt.
Das Buch ist in vier Kapitel unterteilt, die sich auf verschiedene Regionen des Mittelmeers konzentrieren, die Nördlichen Küsten, Östliche Küsten, Südliche Küsten und Inseln. Jedes Kapitel beginnt mit einer kurzen Einleitung, in der Tish kurz und blitzlichtartig seine Eindrücke, Erinnerungen oder seine besondere Verbindung zur jeweiligen Region darstellt.
Nördliche Küsten
In diesem Kapitel werden Gerichte aus Spanien, Frankreich, Italien, Slowenien, Kroatien und Griechenland präsentiert. In der Einleitung berichtet er von den Familienurlauben seiner Kindheit in Südfrankreich mit Erinnerungen an das Street Food der Provence – den Panisse (frittierten Kichererbsen-Stiften) mit geschmolzenem Käse und späteren Urlauben mit Freunden in diesen Ländern, die von Pasta, Reisgerichten, frischem Fisch und Meeresfrüchten kulinarisch bestimmt waren. Und er verrät, dass er einen süßen Zahn besitzt und immer noch auf der Suche nach dem perfekten Tiramisu-Rezept ist; das Kapitel enthält zwar eins, aber das sei es noch nicht ganz. Er berichtet auch von seinen Urlauben in Kroatien und Slowenien und den griechischen Inseln; auf letzteren begeistert ihn auch das Kochen draußen in Holzöfen besonders.
Die 55 Rezepte des Kapitels decken dann auch diese ganze Spannbreite und die erwähnten Gerichte ab. Es finden sich auch Klassiker wie Ajo Blanco (die kalte spanische Mandel-Suppe), Patatas bravas mit Mojo verde, Ratatouille (das er nur mit Thymian und Lorbeer sowie etwas Basilikum würzt), Focaccia und Pastagerichte für den Sommer (mit Tomaten, Sardellen und Salbei) und Winter (mit Rinderbäckchen, Rotwein und Pilzragout). Fisch und Meeresgetier spielt ebenfalls eine große Rolle – vom Lachsfilet im Feigenblatt gebacken über gefüllte Tintenfische mit Sobrassada bis hin zu gebackenen Krabben, Garnelen vom Grill und diversen Muschel-Gerichten. Auch Fleisch und Geflügel finden ihren Platz (z.B. mit einem schönen Rezept für einen Provenzalischen Rinderschmortopf mit Zimt und Orange oder im Topf gerösteter Schweineschulter mit Kartoffeln, Cavolo nero und Haselnüssen). Kuchen und Desserts dürfen ebenfalls nicht fehlen. Auch hier stehen Klassiker wie der Kirsch-Mandel-Clafoutis oder Leche Fritta neben außergewöhnlicheren Kreationen wie Kroatischen Teigkringeln mit Orange und heißer Schokoladensauce oder einem Walnusskuchen aus Kephallonia, der mit einem Zitronen-Zimt-Sirup getränkt wird.
Östliche Küsten
Im zweiten Kapitel präsentiert Tish seine 37 Favoriten aus der Türkei, Syrien, dem Libanon, Palästina und Ägypten. Hier stellt er erst einmal die verbindenden Elemente der Küchen zu denen der nördlichen Küsten heraus: Oliven und Olivenöl, Zitronen, Nüsse, Tomaten und frische Kräuter. Seiner Ansicht nach verbindet die Küchen der östlichen Anrainerstaaten vor allem die Kombination von Saurem (Zitrone, Essig) und Süßem (Sirup, Molasse oder Honig), die er auch besonders schätzt. Auch die prägenden Gewürze wie Sumach oder Kreuzkümmel bestimmen die Rezepte. Street Food hat einen besonderen Platz in dem Kapitel und auch besonders Süßes, das er u.a. auch in Ägypten mit einem starken Kaffee dazu schätzen gelernt hat. Auch hier findet sich Gemüserezepte neben Fisch, Fleisch, Geflügel sowie Desserts und Kuchen. Es finden sich Rezepte für Klassiker wie Pide, Lavash, Falafel (mit sieben Gewürzen) und Dukkah, aber auch komplexere Rezepte, wie z.B. Hackbällchen mit Lamm, Sauerkirschen und Pistazien in Zitronen-Butter oder ein Süß-saures Auberginen-Confit.
Südliche Küsten
Einblicke in die Küchen Tunesiens, Algeriens und Marokkos bietet das dritte Kapitel mit seinen insgesamt 24 Rezepten. Hier stellt Tish besonders heraus, dass in diesen Küchen gerne mit frischen Kräutern, Trockenfrüchten, Nüssen, Chilischärfe und über offenem Feuer bzw. Holzkohle gekocht wird. Die französischen Kolonialeinflüsse sind besonders bei den Süßspeisen zu bemerken, gerne ergänzt durch Orangenblüten- oder Rosenwasser sowie getrockneten Früchten. Ebenfalls typisch sind Harissa und Salzzitronen in der Region und das Kochen im Tontopf, der Tajine. Eine Restaurantempfehlung für Marrakesch hat Tish auch noch – im „Le Tobsil“ kann man sich wie ein Einheimischer verwöhnen lassen und in die typische Genusskultur eintauchen und ein üppiges und reichhaltiges Mahl im schönen Ambiente mit Livemusik und bei guter Unterhaltung genießen.
Ein Rezept für eine Harissapaste findet sich im Kapitel ebenso wie ein Muhammara- und Pilaf-Rezept. Ungewöhnlicher kommt die geeiste Wassermelonen-Gurkensuppe mit Joghurt und Minze daher. Ein klassisches Pastilla-Rezept findet sich dort ebenso. Wer Tajine-Rezepte sucht, wird enttäuscht werden. Dafür finden sich aber noch einige Süßspeisen, Gebäck und Kuchen wie Fluffige Pfannkuchen (Baghrirs) mit frischem Kernobst, Labneh und Lavendel, Ma‘amouls (Dattel-Shortbread), Clementinen-Granatapfelkuchen und einem Grieß-Kokosnuss-Kuchen mit kandierten Rosenblättern.
Inseln
In 27 Rezepten werden zuletzt Kreta, Sizilien und Sardinien vorgestellt. Dabei stellt Tish voran, dass jede dieser Inseln ihre ganz eigene Küche entwickelt hat. Dabei ist es nicht verwunderlich, das Fisch und Meeresfrüchte eine bestimmende Rolle spielen, aber auf Kreta zum Beispiel ist auch Wildschwein gern gegessen und es gibt dort traditionell auch Pasteten – ein Relikt aus der Zeit der Besetzung der Insel durch die Mauren und damit ein direkter arabischer Einfluss.
Fenchel, auch in seiner wilden Variante und in Blüte ist sowohl auf Sizilien als auch auf Sardinien eine beliebte Zutat und passt gut zum dort ebenso beliebten Thunfisch, der vom Grill Tish besonders gut schmeckt. Er lobt den sardischen Käse und schwärmt von besonders von Siziliens Küche mit ihren arabischen Einschlägen. Sein Buch „Sicilia“ (deutsche Ausgabe beim Christian Verlag erschienen) kann ich ebenfalls unbedingt empfehlen – eine Liebeserklärung an Land, Leute und die Küche mit hervorragenden Rezepten. In „Mediterra“ finden sich weitere sizilianische Rezepte, denn „diese kulturelle kulinarische Kombination ist faszinierend, süchtig machend und bezaubernd“, wie Tish schreibt (S. 246). Er lobt die hervorragenden Gemüse und Früchte, die dort in der Vulkanerde wachsen und merkt an, dass ironischerweise gerade die Armut wunderbare einfache und sehr schmackhafte Rezepte hervorbringt. Als Beispiel benennt er Timballo, für das er auch ein sehr schönes Rezept beibringt, mit Auberginen, Hackfleisch, Pilzen und Pecorino.
Weitere Rezepte des Kapitels sind z.B. Frittierter Tintenfisch mit Queller und Salzzitronen, gegrillte Schweinekoteletts mit Fenchel, Feigen, Salbei und süßem Essig, langsam geschmorte Lammschulter mit Spinat, Dill und Zitrone, langsam geschmorte Rinderbäckchen in Nero d‘Avola mit Brot- und Pecorino-Knödeln.
3. Zielgruppe
Das Buch richtet sich an Hobbyköche und Feinschmecker, die die mediterrane Küche lieben und authentische Rezepte aus verschiedenen Mittelmeerländern in ihre heimische Küche integrieren möchten. Es eignet sich sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Köche, die neue Inspiration suchen. Man merkt, dass Tish in der gehobenen Gastronomie großgeworden ist – die Rezepte sind häufig raffiniert in der Kombination, aber dennoch einfach umzusetzen und somit zugänglich für den Amateur am Kochtopf.
4. Rezepte und Vielfalt
• Anzahl der Rezepte: Über 140 (laut Verlag).
• Vielfalt der Gerichte: Die Rezepte decken eine breite Palette von Gerichten ab, darunter Vorspeisen, Suppen, Fisch- und Fleischgerichte, Kleingebäck und Kuchen sowie verführerische Desserts. Mehr Vielfalt in einem Buch geht kaum – „Mediterra“ spiegelt die kulinarischen Traditionen der unterschiedlich geprägten Mittelmeerländer mit breiten Auswahl an Gerichten wieder.
Auch Vegetarier*innen kommen auf ihre Kosten: über 40 rein vegetarische Gerichte finden sich im Buch.
• Originalität und Kreativität: Ben Tish präsentiert sowohl traditionelle als auch moderne Interpretationen mediterraner Gerichte, oft mit kreativen Twists, die die Authentizität weithin bewahren und dennoch neue Geschmackserlebnisse bieten.
5. Schwierigkeitsgrad
Die Rezepte sind so gestaltet, dass sie für Hobbyköche gut nachvollziehbar und nachzukochen sind. Die meisten Gerichte erfordern keine besonderen Techniken und können mit minimalem oder überschaubarem Aufwand zubereitet werden, was sie sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Köche interessant macht. Schwierig ist es natürlich im deutschen Binnenland an Fisch und Meeresfrüchte in der Auswahl und Frische zu kommen, die die Rezepte erfordern, aber das liegt in der Natur der Sache. Alle anderen Zutaten sind leicht erhältlich.
6. Fotografie und Design
• Bildqualität: Das Buch ist reich bebildert mit hochwertigen Fotografien von Kris Kirkham, die die Gerichte ansprechend präsentieren und Lust aufs Nachkochen machen. Auch Ben Tish selbst ist zweimal auf den Fotos zu sehen und präsentiert sich sehr sympathisch einmal mit Schürze beim Eindecken und einmal am Tisch, ansonsten steht das Essen im Mittelpunkt und wird auf bunten Tellern im rustikalen Ambiente in der Regel von oben gesehen auf eingedeckten Tafeln präsentiert, so dass man als Betrachter*in quasi zugreifen möchte. Ben Tish hat hier auch an der Präsentation mitgewirkt.
• Layout und Gestaltung: Die Gestaltung, für die sich Peter Moffat verantwortlich zeigt, ist klar und übersichtlich, mit einem Fokus auf den Rezepten und dazugehörigen Bildern. Die Rezepte sind gut gegliedert, so dass die Orientierung beim Kochen leicht fällt. Das Schriftbild ist klar und gut lesbar. Es wurde eine klassische Schriftart gewählt, die gut zum Oberthema des Buches passt.
In der Regel finden sich Rezept und Bild auf einer Doppelseite. Die einleitenden Passagen zu den Kapiteln sind auf lachsrosafarbenen Papier gedruckt, so dass die Kapitel leicht aufgeblättert werden können, ohne nach Seitenzahlen zu suchen. Der Index bietet allerdings auch Suchmöglichkeiten nach Zutaten und Gericht-Titeln. Auch das Cover ist lachsrosa als Grundfarbe gehalten und wirkt mit den stilisierten grünen Olivenzweigen verspielt.
• Nutzung der Bilder: Die Fotografien dienen nicht nur der Inspiration, sondern auch als visuelle Anleitung, um das Endergebnis der Rezepte zu veranschaulichen. Allerdings sind nicht alle Rezepte bebildert, aber doch die meisten.
7. Sprache und Anleitungen
Die Anleitungen sind klar und präzise formuliert, so dass sie leicht verständlich sind. Die Sprache ist zugänglich und vermittelt die Schritte der Zubereitung auf verständliche Weise. Fehlerhafte Angabe konnte ich bislang nicht feststellen.
8. Besonderheiten
Ein besonderes Merkmal des Buches ist die umfassende Abdeckung der mediterranen Küche, die nicht nur die bekannten Länder wie Italien und Spanien umfasst, sondern auch weniger häufig vertretene Regionen wie Slowenien, Kroatien, Ägypten, Algerien und Tunesien. Dies bietet dem Leser eine breite Palette an Geschmacksrichtungen und kulinarischen Entdeckungen. Der rote Faden in den Büchern von Ben Tish ist immer die Verbindung von europäischen und arabischen Einflüssen in den Länderküchen – auch hier hat er wieder wunderbare Rezepte zusammengestellt, die diese Brücke schlagen.
9. Preis-Leistungs-Verhältnis
• Preis des Buches: 29,95 € (Gebundene Ausgabe).
Angesichts der Vielzahl an Rezepten, der hochwertigen Fotografie und Gestaltung und der umfassenden Abdeckung der mediterranen Küche bietet das Buch ein ganz ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.
10. Gesamteindruck und Empfehlung
„Mediterra“ von Ben Tish ist ein inspirierendes Kochbuch, das die Vielfalt und den Reichtum der mediterranen Küchen einfängt. Man spürt die echte Begeisterung des Autors für sein Thema und seine Liebe zur Region wirkt authentisch und somit ist die Begeisterung leicht ansteckend, der Funke springt über.
Die klaren Anleitungen, die ansprechende Gestaltung und die authentischen und raffinierten Rezepte des Buches machen es zu einer wertvollen Ergänzung für jede Kochbuchsammlung, obwohl in dieser oft schon viel mediterrane Kochbücher stehen, denn Ben Tish bietet ein Plus, sowohl was die präsentierten Länderküchen anbetrifft als auch bei den Rezeptkreationen, die über die klassischen Zubereitungen oft hinausgehen. Die persönliche Note, die er durch die Schilderung seines kulinarischen Werdegangs einbringt, wirkt zudem sehr sympathisch und ist lehrreich.
11. Bewertung
•Gesamtbewertung: 🥄🥄🥄🥄🥄🥄
•Bewertung nach Kategorien:
•Inhalt und Konzept: 🥄🥄🥄🥄🥄🥄
•Zielgruppe: 🥄🥄🥄🥄🥄
• Rezepte und Vielfalt: 🥄🥄🥄🥄🥄🥄
• Schwierigkeitsgrad: 🥄 🥄🥄
• Fotografie und Design: 🥄🥄🥄🥄🥄🥄
• Sprache und Anleitungen: 🥄🥄🥄🥄🥄🥄
• Besonderheiten: 🥄🥄🥄🥄🥄🥄
• Preis-Leistungs-Verhältnis: 🥄🥄🥄🥄🥄🥄
12. Nachgekocht

Sommerfeeling pur!

Unglaublich gut – wie ein Trüffel.

Geschmacklich und von der Textur her mal ein ganz anderer Kartoffelsalat: die Kartoffeln werden nur halbiert und bekommen durch reichlich Knoblauch, Kümmel und Harissa eine wunderbare Würze. Petersilie bringt Frische dazu – einfach und raffiniert zugleich.

Das Huhn wird mit Orangen- und Zitronensaft, Olivenöl, Kreuzkümmel, Zimt und Chili mariniert. Reichlich Knoblauch, Rosinen und Pinienkerne kommen auch noch dazu sowie nach dem Braten Minze und Petersilie – einfach köstlich und zu dem Kartoffelsalat die perfekte Ergänzung.