
1. Eckdaten
Titel: Ein Jahr in Schweden – Rezepte und Geschichten aus dem hohen Norden
Autorin: Elisabeth Grindmayer
Verlag: Hölker Verlag
Erscheinungsjahr: 2024
2. Inhalt und Konzept
Beschreibung des Konzepts:
„Ein Jahr in Schweden“ ist weit mehr als ein klassisches Kochbuch – es ist eine Einladung, sich ein Stück nordisches Lebensgefühl nach Hause zu holen. Elisabeth Grindmayer nimmt ihre Leser*innen mit auf eine kulinarische und atmosphärische Reise durch die Jahreszeiten und vermittelt das Lebensgefühl in Schweden. Dabei verbindet sie einfache, saisonale Rezepte mit persönlichen Geschichten, Naturbeobachtungen und Einblicken in Bräuche und Figuren des schwedischen Kulturlebens.
Besonderheiten des Buches:
Das Buch ist ein Herzensprojekt von Elisabeth Grindmayer (alias Lisa). Sie präsentiert ihre neue Heimat Schweden und sie erzählt von ihrer eigenen Sehnsucht nach dem Norden, vom Roadtrip entlang der Ostküste, vom Leben in einem alten Waldhof mitten in der Natur – und davon, wie sie sich in die Landschaft, die Bräuche und vor allem in die Küche verliebt hat.
„Ein Jahr in Schweden“ verbindet saisonale, oft einfach nachzukochende Rezepte mit stimmungsvollen Erzählungen, Naturbeobachtungen und kulturellem Hintergrundwissen. Lisa bringt uns nicht nur schwedische Klassiker näher – von Zimtschnecken über Köttbullar bis hin zum Julbord – sondern zeigt auch, wie sehr sich Geschmack, Jahreszeiten und Landschaft im Norden durchdringen: Schweden schmeckt für sie nach Wald, Seen, frischer Luft, Wild, Pilzen, Beeren, Dill, jungem Gemüse und einem Hauch von Vanille, Zimt oder Lakritz (S. 9).
Die kulinarische Reise gliedert sich in vier große Themenkapitel:
• Fika – die entspannte, entschleunigende Kaffeetafel mit Zimtschnecke und anderem typischen Gebäck
• Friluftsliv – das Draußenleben mit Lagerfeuergerichten und Rezepten für die Outdoor-Küche
• Sommer in Schweden – mit Midsommer-Traditionen
• Winterzeit & Jul – mit herzhaften Wintergerichten, süßem Gebäck und Einblicken in schwedische Weihnachtsrituale
Besonders ist auch die Atmosphäre, die das Buch ausstrahlt. Zwischen Rezepten, Geschichten und Fotos entsteht dieses ganz eigene, entschleunigende Schmökergefühl – man möchte sich mit einer Tasse Kaffee auf dem Sofa einrollen, Seite für Seite genießen und beim Lesen gedanklich schon Blaubeeren sammeln oder einen Mittsommer-Cocktail im Sonnenuntergang trinken. Es ist Kochbuch und Lesebuch zugleich – ideal zum Blättern auf dem Sofa und zum Nachkochen in der Küche. Oder auch einfach zum Wegträumen.
Struktur des Buches:
„Ein Jahr in Schweden“ ist thematisch gegliedert – nicht rein nach Jahreszeiten, sondern nach typisch schwedischen Lebens- und Genussmomenten: den Anfang macht das Kapitel Fika, das der schwedischen Kaffeetafel gewidmet ist. Hier wird es süß, heimelig und verführerisch – mit Klassikern wie Zimtschnecken, der Prinzessinnentorte oder Haferkeksen, aber auch mit modernen Varianten wie dem Nordic Berry Cheesecake im Glas oder einem Schokoküchlein mit flüssigem Kern.
Im Abschnitt Friluftsliv geht es hinaus in die Natur. Hier finden sich herzhafte Gerichte für Lagerfeuer, Picknickdecke oder Hüttenküche – etwa ein Hotdog vom Lagerfeuer, Flammlachs mit Butterfenchel, gegrilltes Fladenbrot mit Pilzen oder eine Waldpilzpfanne mit Preiselbeeren. Auch die berühmte schwedische Erbsensuppe fehlt nicht.
Sommer in Schweden ist ein Hoch auf die hellen Nächte und das Midsommar-Gefühl. Es gibt Dillsuppe mit Krebsen, Midsommer-Heringssalate, Wildburger, Blaubeersuppe mit Vanilleeis und Fisch-Tacos mit Meerrettichcreme. Dazu Geschichten über Mittsommerbräuche, das Jedermannsrecht oder die Magie der „sieben Blumen unterm Kopfkissen“.
Den Abschluss bildet Winterzeit & Jul mit Rezepten für die festliche Jahreszeit: Pfefferkuchen, Glühwein, Luciagebäck, Wild-Köttbullar mit Kartoffelpüree, Grünkohlsalat mit Granatapfel oder schwedischer Weihnachtskaramell. Hier wird es besonders hyggelig – mit Geschichten über Lucia, Tomte & Nisse oder das Julbord, das schwedische Weihnachtsbuffet.
Zwischen all diesen Kapiteln sorgen kleine, stimmungsvolle Zwischentexte für Atmosphäre und Tiefe. Mal erzählt Lisa vom Waldbaden in ihrer neuen Heimat – einer schwedischen Version des „Shinrin-Yoku“, bei der man die Kraft und Ruhe des Waldes bewusst in sich aufnimmt. Dann wieder widmet sie sich kulinarischen Kuriositäten wie Surströmming, jenem berüchtigten fermentierten Hering, der in Schweden Kult ist, hierzulande aber eher als Mutprobe gilt – samt augenzwinkernder Warnung, die Dose besser im Freien zu öffnen.
Auch liebevoll beobachtete Alltagsrituale wie Lördagsgodis, der schwedische Süßigkeiten-Samstag, kommen nicht zu kurz: mit Lakritz, bunten Gummitieren, kleinen Schaufeln im Supermarkt und dem charmanten Hinweis, dass Zahnärzte einst die Idee dazu hatten, um den Zuckerkonsum zu steuern.
Beim Lesen dieser Texte hat man fast das Gefühl, mit einer Freundin am Küchentisch zu sitzen – eine, die bei einer Tasse Kaffee von ihrem Leben in Schweden erzählt: persönlich, warmherzig, ohne Kitsch, aber mit ganz viel Gefühl für das, was den Alltag im Norden besonders macht.
Diese kleinen Geschichten machen das Buch zu mehr als einer Rezeptsammlung – sie geben Einblicke in Lisas Leben, in die schwedische Kultur und in die besondere Verbindung von Natur, Essen und Jahreszeiten. Ein Buch, das man nicht nur mit dem Magen, sondern auch mit dem Herzen liest.
3. Zielgruppe
Dieses Buch ist ein echtes Schatzkästchen für alle, die sich nach Schweden sehnen – egal, ob sie regelmäßig gen Norden reisen, schon lange von roten Holzhäusern und Blaubeerwäldern träumen oder einfach eine Schwäche für nordische Küche haben. Besonders angesprochen fühlen dürften sich Outdoor-Fans, Naturmenschen und alle, die gerne draußen kochen – ob am Lagerfeuer, im Garten oder auf dem Gaskocher vorm Wohnmobil.
Die Rezepte sind oft einfach und bodenständig, perfekt für alle, die saisonal und mit Liebe zur Natur kochen möchten – Slowfood-Liebhaber*innen kommen hier voll auf ihre Kosten. Gleichzeitig bietet das Buch eine schöne Auswahl an schwedischen Klassikern, die man einfach erwartet, wenn man an Köttbullar, Zimtschnecken & Co. denkt. Damit eignet es sich auch wunderbar als Geschenk – für Campingfreunde mit Schweden-Fernweh genauso wie für alle, die noch kein nordisches Kochbuch im Regal haben, aber eines mit Herz und Geschichten suchen.
4. Rezepte und Vielfalt
Anzahl der Rezepte: über 70
Vielfalt der Gerichte:
Die Rezepte in „Ein Jahr in Schweden“ decken eine schöne Bandbreite ab – von süßen Backklassikern wie Zimtschnecken, Prinzessinnentorte oder Himbeerbiskuit über herzhafte Outdoor-Rezepte wie gegrillten Fladenbrot mit Pilzen oder Kartoffelpuffer mit Preiselbeeren bis hin zu festlichen Gerichten für Midsommer oder Weihnachten.
Es gibt Fisch (z. B. Hering, Wildlachs, Fisch-Tacos), Fleisch (etwa Wildburger oder Wild-Köttbullar), viele vegetarische Optionen (wie Dillsuppe, Hasselback-Kartoffeln, Erbsensuppe oder Blaubeerpfannkuchen) und immer wieder feines Gebäck – typisch skandinavisch mit Mandeln, Beeren oder Gewürzen wie Kardamom und Zimt.
Besonders gefällt mir, dass es nicht nur um große Mahlzeiten geht, sondern auch um kleine Auszeiten: Rezepte für die Fika, Picknick-Ideen oder ein warmes Getränk nach dem Waldspaziergang machen das Buch alltagsnah und vielseitig.
Wer also Lust hat, sich quer durch die schwedische Küche zu kochen – von draußen bis drinnen, von einfach bis festlich – wird hier sicher fündig.
Originalität und Kreativität:
Was mir besonders positiv aufgefallen ist: der Autorin gelingt es, traditionelle Gerichte liebevoll abzuwandeln und ihnen einen kleinen Twist zu verpassen, ohne sie zu verfremden. Die Wild-Köttbullar zum Beispiel sind ein schönes Beispiel dafür – vertraut im Aufbau, aber mit Wildfleisch und winterlicher Würze bekommen sie gleich eine besondere Note.
Im Kapitel Friluftsliv, das sich dem Draußenkochen widmet, überrascht sie mit kreativen, aber unkomplizierten Rezeptideen wie Hotdog vom Lagerfeuer, Waldpilzpfanne mit Preiselbeeren oder einer Trinkschokolade mit Lakritzlikör – alltagstauglich, aber eben mit dem gewissen Etwas.
Insgesamt ist die kreative Handschrift der Autorin durchgängig spürbar: Sie spielt mit Zutaten, kombiniert Traditionelles mit modernen Einflüssen und lässt viel Raum für eigene Variationen. Dabei bleibt alles so zugänglich, dass man sofort Lust bekommt, selbst loszulegen – ob am Herd oder am Feuer.
5. Schwierigkeitsgrad
Die Rezepte sind durchweg gut nachzukochen. Die meisten Gerichte sind alltagstauglich und erfordern weder besondere Küchentechnik noch außergewöhnliche Vorkenntnisse. Auch Anfänger*innen kommen hier gut zurecht – zumal die Anleitungen präzise und zuverlässig sind.
Alle Rezepte, die ich ausprobiert habe, haben problemlos funktioniert – nichts war unklar oder fehlerhaft. Die Zutaten sind in der Regel leicht erhältlich, und falls es doch mal eine speziellere Zutat wie Västerbottenkäse braucht, wäre ein kurzer Hinweis auf Alternativen hilfreich gewesen. Insgesamt aber ist das Buch absolut einsteigerfreundlich – auch dank der klaren Sprache und der unkomplizierten Zubereitungsschritte.
6. Fotografie und Design
Bildqualität:
Ein echtes Highlight dieses Buches: Elisabeth Grindmayer hat nicht nur die Rezepte und Texte geschrieben, sondern auch sämtliche Fotos selbst gemacht – und das merkt man. Die Bildsprache ist persönlich, atmosphärisch und stimmungsvoll. Mal schaut man von oben auf die Zutaten, mal seitlich auf den dampfenden Teller. Einige Bilder wirken fast inszeniert, andere ganz natürlich, so als hätte man beim Kochen oder Servieren einfach kurz innegehalten und abgedrückt. Immer wieder taucht die schwedische Natur auf – Wälder, Moose, Seen, Beerensträucher, Pilze – das macht das Buch so besonders. Es ist, als würde sich das Essen organisch in die Umgebung einfügen.
Layout und Gestaltung:
Das Layout ist eher klassisch gehalten, aber genau das passt hier wunderbar: links das Rezept, rechts das Foto. Die Schrift ist gut leserlich, Zutaten und Zubereitung sind klar voneinander getrennt – so bleibt der Überblick beim Kochen erhalten. Oft wird mit dunklen Hintergründen gearbeitet, was die Farben der Zutaten richtig schön zur Geltung bringt. Insgesamt wirkt das Buch sehr stimmig, ruhig und hochwertig gestaltet – ohne Schnickschnack, aber mit viel Gespür fürs Detail.
Nutzung der Bilder:
Alle Rezepte sind mit einem eigenen Foto versehen, was das Nachkochen deutlich erleichtert.
7. Sprache und Anleitungen
Die Sprache im Buch ist angenehm klar, unprätentiös und gut verständlich – so, wie man sich das bei einem Kochbuch wünscht. Die Anleitungen sind strukturiert, nachvollziehbar und fehlerfrei formuliert.
Auch beim Kochen selbst zeigt sich: Hier wurde mitgedacht. Die Schritte bauen logisch aufeinander auf, die Mengen stimmen, und man hat durchgehend das Gefühl, sicher durch das Rezept geführt zu werden – ohne Stolperfallen oder Missverständnisse. Kurzum: Die Texte tun genau das, was sie sollen – sie machen Lust aufs Kochen, ohne zu überfordern.
8. Besonderheiten
Was „Ein Jahr in Schweden“ besonders macht, ist die stimmige Kombination aus persönlichem Erzählen, starker Bildsprache und bodenständiger, alltagstauglicher Küche. Elisabeth Grindmayer hat nicht nur die Rezepte entwickelt, sondern auch sämtliche Texte und Fotos selbst gestaltet – und genau das verleiht dem Buch diese durchgängige Handschrift. Es fühlt sich an wie ein Blick in ihr eigenes Leben zwischen Wald, Küche und Kaffeetisch.
Statt klassischer Kapitelaufteilung gliedert sie das Buch nach schwedischen Lebensmomenten. Diese thematische Struktur lädt zum Schmökern und Entdecken ein – man blättert nicht einfach von Rezept zu Rezept, sondern taucht in Stimmungen, Rituale und Bräuche ein.
Besonders erwähnenswert ist das Kapitel zum Draußenkochen: Es bringt kreative und zugleich machbare Rezepte für Feuerstelle, Picknick oder Gaskocher auf den Tisch – fernab von Grillwürstchen und Dosensuppe. Und auch sonst zieht sich das Naturgefühl wie ein roter Faden durchs Buch: durch die Zutaten, die Bilder und die Geschichten.
„Ein Jahr in Schweden“ ist damit kein reines Kochbuch, sondern ein stimmungsvolles Gesamtpaket für alle, die gerne essen, lesen, träumen – und vielleicht gerade ein bisschen Fernweh nach dem Norden haben.
9. Preis-Leistungs-Verhältnis
Preis des Buches: 32 Euro
Mit 32 Euro liegt „Ein Jahr in Schweden“ preislich im oberen Mittelfeld – aber das ist absolut gerechtfertigt. Das Buch kommt als hochwertiges Hardcover mit Lesebändchen daher, ist durchgehend stimmungsvoll bebildert und liebevoll gestaltet.
Dazu kommt: Es ist weit mehr als ein klassisches Kochbuch, es fängt auch den „Hygge-Lifestyle“ ein. Die Rezepte, die persönliche Handschrift, die atmosphärischen Fotos und die kleinen Geschichten rund um Schweden machen es zu einem echten Allrounder – Kochbuch, Lesebuch und Sehnsuchtswecker in einem. Wer Bücher liebt, die man immer wieder zur Hand nimmt, bekommt hier viel geboten.
10. Gesamteindruck und Empfehlung
„Ein Jahr in Schweden“ hat mich schon beim ersten Durchblättern abgeholt – mit diesen wunderschönen Naturfotos, der ruhigen, klaren Gestaltung und Rezepten, die sofort Lust machen, den Kochlöffel zu schwingen. Man merkt jeder Seite an, wie viel Herzblut Elisabeth Grindmayer hineingesteckt hat – in die Texte, die Fotos und die Rezepte. Ein rundum gelungenes Buch – klug aufgebaut, stimmungsvoll erzählt und mit Rezepten, die auch Lust machen aufs Leben in und mit der Natur.
Für mich ist es ein echtes Wohlfühlbuch. Eines, das mich durch ein Jahr in Schweden begleitet – kulinarisch, aber auch atmosphärisch. Ich kann es allen empfehlen, die Schweden lieben oder kennenlernen wollen, die gerne draußen sind, gerne kochen, gerne lesen. Und die sich manchmal einfach ein paar stille Minuten mit Zimtschnecken und Fernweh gönnen wollen. Es ist somit das perfekte Buch für Schwedenfans (oder solche, die es werden wollen), Genießer*innen und alle, die sich nach einem Wohlfühlbuch sehnen. Eins meiner LeseLust&Löffel-Lieblinge 2024!
11. Bewertung
•Gesamtbewertung: 🥄🥄🥄🥄🥄🥄
•Bewertung nach Kategorien:
•Inhalt und Konzept: 🥄🥄🥄🥄🥄🥄
•Zielgruppe: 🥄🥄🥄🥄🥄🥄
• Rezepte und Vielfalt: 🥄🥄🥄🥄🥄
• Schwierigkeitsgrad: 🥄 🥄
• Fotografie und Design: 🥄🥄🥄🥄🥄🥄
• Sprache und Anleitungen: 🥄🥄🥄🥄🥄🥄
• Besonderheiten: 🥄🥄🥄🥄🥄🥄
• Preis-Leistungs-Verhältnis: 🥄🥄🥄🥄🥄
12. Nachgekocht

Im Buch erfährt man, dass die Erbsensuppe in Schweden klassisch am Donnerstag gegessen wird. Sie wird dort aus gelben Schälerbsen gemacht und weniger ist hier mehr: nur Zwiebel, Möhre und Sellerie kommen dazu sowie Majoran, Thymian, Oregano und reichlich schwarzer Pfeffer als Würze. Püriert wird sie zudem.
Dann noch Speck oder Fleischwurst (ggf. in veganer Variante) dazu und eine sehr schmackhafte sämige Suppe landet in der Schüssel.
Zum Nachtisch reicht man gerne Blaubeerpfannkuchen, was auch Sinn macht, denn dann kommt man auch mit gut gefülltem Bauch über den Tag. Sehr, sehr leckeres, einfaches, gutes Essen.


Et voilà – zum Nachtisch Blaubeerpfannkuchen. Immer wieder lecker!

Beim Durchblättern war ich hängengeblieben – das Gericht erinnert mich immer an meine Studi-Zeit, in der es das öfter in der WG-Küche gab. Außerdem passt der gehaltvolle Auflauf aus Kartoffeln, Zwiebeln, Anchovis und Sahne perfekt in den Winter und lässt sich schnell aus dem Vorrat machen; gerade wenn es so kalt ist, wie heute. Ich habe mich weithin an das Rezept gehalten, allerdings die Kartoffeln in dünne Scheiben geschnitten und nicht in Stifte – die hätten nach meiner Einschätzung viel zu lange gebraucht.
In Schweden gibt es ihn klassisch auch zu Weihnachten und Grindmayer schreibt, dass er sich auch gebacken gut einfrieren lässt. Wenn man ihn nicht vorher aufisst…




Ein schönes Winterdessert! Elisabeth Grindmayer schreibt, dass nicht klar ist, warum dieses Dessert Malta mit im Titel hat – es gibt zwei Theorien: entweder handelt es sich um eine fehlerhafte phonetische Weitergabe des dänischen Rezeptes „Reis mit Mandel“ (Risalamande) oder man schreibt Orangen etwas Maltesisches zu. Jedenfalls versteckt man in diesem klassischen schwedischen Weihnachtsdessert eine Mandel und wer sie in seiner Portion findet, bekommt ein kleines Geschenk und soll im nächsten Jahr die große Liebe finden.
Der Milchreis wird mit einer Zimtstange in Wasser und Milch gekocht und mit geschlagener Sahne verfeinert. Die Orangen werden einfach filetiert und mit Whisky und Ahornsirup mariniert. Ganz köstlich!


Ein schnell gemachter Limonadengrundstoff mit viel Rhabarber und wenig Zucker – sehr erfrischend!