Géraldine Leverd – La Cuisine de Géraldine

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1. Eckdaten

Titel: „La Cuisine de Géraldine“ (Originaltitel: „The New French Kitchen“)

Autorin: Géraldine Leverd

Verlag: Christian Verlag

Erscheinungsjahr: 2025 (Originalausgabe in den USA ebenfalls 2025)

(Freiexemplar des Verlags erhalten)
2. Inhalt und Konzept

• Beschreibung des Konzepts

„La Cuisine de Géraldine“ bringt die französische Küche frisch, leicht und alltagstauglich auf den Tisch – ohne den Zauber klassischer Rezepte zu verlieren. Géraldine Leverd, Foodbloggerin und Foodfotografin, zeigt, dass französische Küche nicht kompliziert sein muss. Statt stundenlanger Menüplanung setzt sie auf einfache Schritte, frische Zutaten und kreative Aromenkombinationen. Neben Klassikern mit modernem Twist finden sich viele vegetarische und flexitarische Gerichte, die sowohl Genuss als auch Nachhaltigkeit in den Vordergrund stellen.

• Besonderheiten des Buches

Die Küche von Géraldine zeichnet sich durch einen hohen Alltagsbezug aus: Viele Rezepte sind so konzipiert, dass sie sich problemlos in die Wochenplanung einfügen und auch ohne stundenlanges Kochen beeindrucken. Dabei steht ein gesunder Ansatz im Vordergrund – frische, leichte Zutaten bilden die Basis, ergänzt durch kreative und teils überraschende Aromenkombinationen wie geschlagener Brie mit Honig, Brombeeren und Walnüssen oder Zucchini-Minz-Ricotta-Quiche. Das Buch ist zudem fotografisch ansprechend gestaltet, jedes Rezept wird mit einem einladenden Foto präsentiert, das Lust aufs Nachkochen macht. Die flexitarische Ausrichtung sorgt für eine breite Auswahl: Neben Fleisch- und Fischgerichten finden sich zahlreiche rein pflanzliche Rezepte sowie moderne Interpretationen französischer Klassiker. Insgesamt wird die französische Kochkultur neu gedacht – traditionelle Gerichte wie Tarte Tatin oder Ratatouille stehen gleichberechtigt neben originellen Eigenkreationen der Autorin, was das Buch sowohl für Liebhaber der französischen Küche als auch für Neuentdecker attraktiv macht.

• Struktur des Buches

Das Buch ist in acht klar abgegrenzte Rezeptkapitel gegliedert, die sich leicht erschließen und gezieltes Nachkochen ermöglichen:

  1. Appetizer und Starter – Kleine Gerichte für den Auftakt, vom Aperitif bis zur Vorspeise, z. B. Geschlagener Brie mit Honig, Brombeeren und Walnüssen oder Sardinentoasts mit marinierter roter Paprika und Basilikum.
  2. Suppen – Wärmende und leichte Varianten für jede Jahreszeit, z. B. Gekühlte Zucchini-Erbsen-Suppe oder Fischsuppe mit Fenchel und Orange.
  3. Salate – Bunte, abwechslungsreiche Kombinationen, oft mit spannenden Extras, z. B. Endiviensalat mit Orange, Käse und Walnüssen oder Warmer Ziegenkäse-Erdbeer-Salat.
  4. Fleisch – Klassiker und moderne Gerichte für Alltag und Fest, z. B. Gefüllte Tomaten nach provenzalischer Art mit Reis oder Rindfleisch mit Rotwein und Karotten.
  5. Fisch – Zugängliche Rezepte von unkompliziert bis raffiniert, z. B. Thunfischsteak mit Tomaten, Oliven und Kapern oder Gebackener Lachs mit Salsa aus Mandeln, Oliven und eingelegter Zitrone.
  6. Vegetarisch – Herzhaft ohne Fleisch, oft mit französischem Twist, z. B. Mangold-Champignon-Quiche mit Buchweizenteig oder Blumenkohlsteaks mit Oliven-Zitronen-Petersilien-Dip.
  7. Beilagen – Gemüsegerichte, die oft auch als Hauptspeise taugen, z. B. Gerösteter Fenchel mit Rucolapesto oder Langsam gebackenes Ratatouille.
  8. Desserts – Süßer Abschluss à la française, z. B. Crème brûlée mit Orange und Kardamom oder Klassische Tarte Tatin. 

3. Zielgruppe

„La Cuisine de Géraldine“ richtet sich an alle, die die französische Küche schätzen, sich aber unkomplizierte, alltagstaugliche Rezepte wünschen, die auch unter der Woche gelingen. Besonders angesprochen werden Hobbyköch*innen, die Freude an frischen, saisonalen Zutaten haben und gerne neue Geschmackskombinationen ausprobieren, ohne dabei stundenlang in der Küche zu stehen.

Durch den hohen Anteil an vegetarischen Gerichten ist das Buch auch für Flexitarier*innen und Vegetarier*innen attraktiv, die Inspiration für abwechslungsreiche, gesunde und dennoch genussvolle Gerichte suchen. Dank klarer Anleitungen und gut nachvollziehbarer Schritte eignet es sich sowohl für Einsteiger*innen in die französische Küche als auch für erfahrene Kochbegeisterte, die Klassiker in einer modernen, leichteren Form entdecken möchten.

Auch Gastgeber*innen, die unkomplizierte, aber eindrucksvolle Gerichte für Freund*innen und Familie servieren möchten, finden hier viele passende Ideen – vom schnellen Starter bis zum eleganten Dessert.

4. Rezepte und Vielfalt

• Anzahl der Rezepte
Das Buch enthält rund 80 Rezepte, die sich auf acht klar abgegrenzte Kapitel verteilen – von Appetizern über Suppen, Salate, Fleisch- und Fischgerichte bis hin zu vegetarischen Hauptspeisen, Beilagen und Desserts.

• Vielfalt der Gerichte
Die Rezeptauswahl deckt eine breite kulinarische Bandbreite ab:

  • Klassische französische Küche in leichter, moderner Form, z. B. Tarte Tatin, Ratatouille oder Crème brûlée.
  • Kreative Eigenkreationen der Autorin, oft mit überraschenden Aromenkombinationen wie geschlagener Brie mit Honig, Brombeeren und Walnüssen oder Zucchini-Minz-Ricotta-Quiche.
  • Jahreszeitlich und saisonal abgestimmt, mit leichten Sommergerichten wie gekühlter Zucchini-Erbsen-Suppe und wärmenden Klassikern wie Rindfleisch mit Rotwein und Karotten.
  • Vielfältige Einsatzmöglichkeiten – vom schnellen Feierabendrezept bis zum festlichen Menü für Gäste.

• Originalität und Kreativität
Géraldine Leverd kombiniert französische Klassiker mit zeitgemäßen, gesunden Interpretationen, ohne die Wurzeln der Gerichte aus den Augen zu verlieren. Bemerkenswert ist die lockere Handhabung traditioneller Zubereitungen, die durch kleine geschmackliche Akzente modernisiert werden. So werden vertraute Rezepte wie Hähnchen mit Estragon und Champignons oder Kabeljau mit Pistazienkruste zu neuen Favoriten. Die Autorin greift dabei auch auf Zutaten zurück, die in der französischen Alltagsküche nicht selbstverständlich sind – etwa Pastis zu Pasta oder Erdbeeren im Ziegenkäse-Salat – und schafft so einen frischen Zugang zu bekannten Gerichten.

5. Schwierigkeitsgrad

Hier muss wirklich niemand Angst vor komplizierten Haute Cuisine-Techniken haben – „La Cuisine de Géraldine“ ist wie eine freundliche Pariser Bistro-Köchin, die dir mit einem Glas Wein in der Hand erklärt, wie’s geht. Die Rezepte sind so aufgebaut, dass auch Kochanfänger*innen ohne Frust ans Ziel kommen.

Die meisten Gerichte sind in unter einer Stunde machbar, oft sogar deutlich schneller. Klar, ein Rindfleisch mit Rotwein und Karotten schmort etwas länger vor sich hin – aber das erledigt der Topf, nicht du. Es gibt keine ellenlangen Zutatenlisten mit exotischen Produkten, für die man erst mal nach Lyon fahren müsste. Stattdessen setzt Géraldine auf gut verfügbare, frische Zutaten und klare Schritt-für-Schritt-Anleitungen.

Für ambitionierte Hobbyköch*innen ist trotzdem genug Raum, um sich auszutoben – etwa beim kunstvollen Schichten eines Ratatouille oder beim Karamellisieren der perfekten Crème brûlée (Achtung: Suchtgefahr, sobald der Zucker knackt und hier noch wunderbar durch Kardamom-Aromen verstärkt!).

Kurz gesagt: vom schnellen Feierabendgericht bis zur kleinen kulinarischen Showeinlage – hier ist alles machbar, ohne dass man den Kopf verliert oder das Gefühl hat, einen Küchen-Marathon zu laufen.

6. Fotografie und Design

• Bildqualität
Alle Fotos stammen von Géraldine Leverd selbst – und das merkt man. Sie sind überaus hochwertig, klar in der Bildsprache und so ansprechend, dass man fast schon den Duft aus dem Buch zu riechen glaubt. Meist wird das Essen aus der Vogelperspektive fotografiert, was die Formen und Farben perfekt zur Geltung bringt. Requisiten sind sparsam eingesetzt, wodurch die Gerichte immer im Mittelpunkt stehen. Besonders charmant: Géraldines offensichtliche Liebe zu Besteck. Überall tauchen unterschiedliche, oft alte Messer, Gabeln und Löffel auf – vermutlich Flohmarktschätze, die sofort an einen gemütlichen Streifzug über einen französischen Brocante-Markt denken lassen.

• Layout und Gestaltung
Das Layout, gestaltet von Tara Long, ist ebenso klar wie verspielt. Zutatenlisten stehen in farbigen Kästen, mal seitlich, mal quer gesetzt, was für Abwechslung sorgt. Die Zubereitungsschritte sind nummeriert und mit Leerzeilen gegliedert – ein Geschenk für alle, die schon mal in einem Kochbuch den Faden verloren haben (hier passiert das garantiert nicht 🙈😄). Zu jedem Rezept gibt es eine kurze Einleitung, mal persönlich, mal mit praktischen Tipps. An der rechten Seite jeder Doppelseite findet sich ein mit Blütenornamenten verzierter Rand, der dem Ganzen eine zarte, verspielte Note verleiht. Die Farbpalette – Pastelltöne in Hellgelb, Hellblau und Hellgrün – wirkt mädchenhaft-leicht und zugleich sehr französisch. Das Layout schafft so eine Mischung aus klassischer Eleganz und jugendlicher Frische, ohne je kitschig zu werden.

• Nutzung der Bilder
Fast jedes Rezept bekommt eine Doppelseite – Foto links, Rezept rechts – eine übersichtliche und optisch sehr angenehme Anordnung. Nur bei wenigen Gerichten muss umgeblättert werden, was zwar kein Drama ist, aber in der Küchenpraxis manchmal stört. Die Fotos dienen nicht der Schritt-für-Schritt-Erklärung, sondern zeigen ausschließlich die fertigen Gerichte – was jedoch keinerlei Nachteil ist, da Géraldine sprachlich sehr präzise arbeitet und ihre Zubereitungsschritte so klar und unkompliziert formuliert, dass man problemlos ohne Zwischenbilder auskommt.

7. Sprache und Anleitungen

Géraldines Rezepte wurden aus dem Englischen von Mareike Weber übersetzt, die den Ton der Autorin sehr gut eingefangen hat – lebendig, klar und nahbar. Birgit Schneck hat das Korrektorat übernommen, und das bestens erledigt: Mir sind bislang weder Tippfehler noch inhaltliche Patzer in den Rezepten oder Texten begegnet.

Die Autorin nimmt ihre Leser*innen von Anfang an gut mit: Schon der Einstieg führt in die „Speisekammer“ der französischen Küche, in der typische Zutaten vorgestellt werden. Danach folgen Grundlagen – von Vinaigrette bis zu klassischen Teigen – stets ergänzt durch kleine, nützliche Tipps, die auch erfahrenen Kochfans noch Aha-Momente bescheren können.

Die Rezeptanleitungen sind klar strukturiert, in einzelne, logisch aufeinanderfolgende Schritte gegliedert und sprachlich präzise formuliert. Man weiß jederzeit, wo man im Ablauf steht, und kann auch mal kurz unterbrechen, ohne den Faden zu verlieren.

Besonders gelungen ist das Register: Es ist doppelt angelegt – nach Zutaten und nach Rezepttiteln. Das macht es herrlich einfach, gezielt etwas zu finden, sei es die Tarte Tatin oder eine Idee für die restliche Zucchini im Kühlschrank.

8. Besonderheiten

„La Cuisine de Géraldine“ vereint auf charmante Weise französisches Savoir-vivre mit alltagstauglicher Küche. Eine der größten Stärken ist die Vielseitigkeit: Das Buch bietet nicht nur Rezepte, sondern vermittelt auch ein Lebensgefühl – entspannt, genussorientiert und trotzdem bodenständig. Der hohe Anteil an vegetarischen Gerichten macht es für eine breite Leserschaft interessant, und selbst Fleisch- oder Fischgerichte kommen meist in einer leichteren, gesünderen Version daher.

Besonders hervorzuheben ist die persönliche Handschrift von Géraldine: Da sie Texte, Rezepte und Fotos selbst erstellt hat, wirkt alles wie aus einem Guss. Ihre Liebe zu Details – sei es in der Präsentation, der Wahl des Bestecks oder den dezenten Farbwelten – zieht sich durch das ganze Buch. Auch die Idee, Leser*innen zuerst mit in die französische Speisekammer zu nehmen, sorgt für einen sanften Einstieg, bevor es an die Rezepte geht.

Das doppelte Register – nach Zutaten und nach Rezepten – ist ein echter Alltagsretter und wird in Kochbüchern viel zu selten geboten. So findet man blitzschnell Ideen, egal ob man gerade Lust auf ein bestimmtes Gericht hat oder spontan etwas aus vorhandenen Zutaten zaubern möchte.

Kurzum: ein Kochbuch, das nicht nur schöne Rezepte liefert, sondern zugleich eine kleine Reise nach Frankreich ins eigene Zuhause holt – ohne Passkontrolle, aber garantiert mit Genuss.

9. Preis-Leistungs-Verhältnis

Preis: 28,00 € 

Für 28 Euro bekommt man hier ein sehr hochwertig ausgestattetes Kochbuch mit rund 80 Rezepten, das komplett von der Autorin selbst fotografiert und mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurde. Hardcover, Fadenheftung, großzügiges Layout – alles wirkt langlebig und wertig, sodass man das Buch nicht nur gerne benutzt, sondern es auch gut sichtbar in der Küche oder im Regal stehen haben möchte.

Der Inhalt rechtfertigt den Preis ebenfalls: Neben den Rezepten gibt es eine kleine Einführung in die typische französische Speisekammer, Grundrezepte, viele Tipps und ein doppelt angelegtes Register, das die Nutzung im Alltag enorm erleichtert. Die Rezeptauswahl ist vielseitig, reicht von schnellen Alltagsgerichten bis zu kleinen kulinarischen Höhepunkten, und macht das Buch sowohl für Einsteiger*innen als auch für erfahrene Hobbyköch*innen interessant.

Kurz gesagt: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ausgezeichnet – man bekommt nicht nur ein Kochbuch, sondern auch ein Stück französisches Lebensgefühl, das man immer wieder zur Hand nehmen möchte.

10. Gesamteindruck und Empfehlung

„La Cuisine de Géraldine“ ist wie ein Kurzurlaub in Frankreich – nur ohne den Koffer zu packen. Géraldine Leverd beweist, dass französische Küche nicht kompliziert oder abgehoben sein muss, sondern leicht, modern und absolut alltagstauglich sein kann. Ihre Rezepte sind klar strukturiert, wunderschön fotografiert und so formuliert, dass man sofort loslegen möchte – ganz gleich, ob man schon geübt in der französischen Küche ist oder erst Appetit darauf bekommen hat.

Das Buch punktet nicht nur mit seiner Vielfalt und der charmanten Mischung aus Klassikern und Eigenkreationen, sondern auch mit seiner liebevollen Gestaltung: von den Flohmarkt-Besteckschätzen bis zu den pastelligen Blütenornamenten am Seitenrand. Die flexitarische Ausrichtung macht es für viele Ernährungsstile attraktiv, und das doppelte Register ist ein praktisches Highlight, das man in Kochbüchern viel zu selten findet.

Für mich ist dieses Buch eine klare Empfehlung für alle, die mit wenig Aufwand viel französisches Flair auf den Tisch bringen wollen – egal, ob für den Alltag oder für Gäste. Wer also Lust hat auf si simple, si bon, findet hier garantiert neue Lieblingsrezepte. Einen kleinen Abzug gibt es nur, weil sich manche Gerichte fotografisch so verführerisch präsentieren, dass man sie am liebsten sofort probieren würde – und das kann zur Folge haben, dass man seine Küchenplanung spontan umwirft. Aber mal ehrlich: Schlimmer kann ein „Fehler“ in einem Kochbuch kaum sein. 😉

Fazit: Ein Buch, das im Alltag ebenso wie für besondere Anlässe funktioniert – und das garantiert häufiger aufgeschlagen wird, als man zunächst denkt.

11. Bewertung

Gesamtbewertung: 🥄🥄🥄🥄🥄 

Bewertung nach Kategorien:
• Inhalt und Konzept: 🥄🥄🥄🥄🥄
• Zielgruppe: 🥄🥄🥄🥄🥄
• Rezepte und Vielfalt: 🥄🥄🥄🥄🥄
• Schwierigkeitsgrad: 🥄 🥄
• Fotografie und Design: 🥄🥄🥄🥄🥄
• Sprache und Anleitungen: 🥄🥄🥄🥄🥄🥄
• Besonderheiten: 🥄🥄🥄🥄🥄
• Preis-Leistungs-Verhältnis: 🥄🥄🥄🥄🥄🥄

12. Nachgekocht

Brie fouetté au miel, mûres et aux noix – Geschlagener Brie mit Honig, Brombeeren und Walnusskernen (S. 30)
Das Foto vom Titelbild ist eine echte Entdeckung für einen einfachen, aber effektvollen Start (oder auch für das Ende) eines Menüs. Der Brie (einen gut reifen wählen!) wird entrindet und dann aufgeschlagen und mit einer Brombeersauce und den Nüssen serviert. Zum Niederknien!
Boeuf braisé au vin rouge et aux carottes – Geschmortes Rindfleisch mit Rotwein und Karotten (S. 97)
Der Rinderschmortopf ist von den Zutaten klassisch und sehr unaufwändig, da er ganz alleine und lange im Ofen vor sich hin schmörgelt. Aufgewärmt schmeckt er noch besser – also das perfekte Gericht, wenn Gäste kommen.
Tarte aux abricots, amandes et pistaches – Aprikosen-Mandel-Pistazien-Tarte (S. 176)
Sensationell! Ein feiner süßer Mürbeteig wird vorgebacken, darauf kommt eine Creme aus Butter, Ei, braunem Zucker, gemahlenen Mandel und Pistaziencreme. Frische Aprikosen on top und noch gehackte Pistazien obenauf. Ein Genuss! 😋
Salade d‘endives à l‘orange, au fromage et aux noix – 
Endiviensalat mit Orange, Käse und Walnusskernen (S. 58)
Eigentlich ein klassischer Wintersalat mit rotem Chicorée. Der orangefarbene Käse ist ein Mimolette, der durch einen Cheddar ersetzt werden kann, wenn nicht erhältlich. Das Dressing besteht aus Dijonsenf, Honig, Apfelessig, Orangensaft und Walnuss- oder Olivenöl und nur wenig Salz. 
Schmeckt mir immer und zu jeder Jahreszeit. ☺️

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